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Freiheits-Partei FPS / Die Auto-Partei

13. Juli 2006 um 16:18

Classe politique

Classe politiqueVom Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Bern erhielt die Freiheits-Partei eine Einladung zu den 1. Berner Politgesprächen mit Bundesrat Samuel Schmid und Prof. Dr. h.c. Lothar Späth.

Dieses Event unter dem Thema „Parlament, Medien und Lobbies“ soll den Dialog zwischen Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Wissenschaft fördern, eine professionelle und unabhängige Plattform für aktuelle Diskussionen und Trends anbieten und den Erfahrungsaustausch zum Thema politische Kommunikation ermöglichen.

Die Teilnehmerliste dieser Veranstaltung am 19. Oktober im Hotel Bellevue-Palace in Bern liest sich wie folgt:
Neben den schon aufgeführten Herren Samuel Schmid und Lothar Späth referieren die Cüplisozialisten Andreas Rickenbacher (Regierungsrat Kt. BE), Alexander Tschäppät (Stadtpräsident Bern) und Simonetta Sommaruga (Ständerätin Kt. BE), die “FDP Windfahne” Christa Markwalder (Nationalrätin Kt. BE) und der trinkfeste Filippo Lombardi (CVP Ständerat Kt. TI). Weiter referieren hochdotierte (vom Steuerzahler entlöhnte) Lehrkräfte der Universitäten Bern u. Zürich und ein selbsternannter Politikberater. Dr. Kuno Hämisegger, den Finanzplatz Schweiz vertretend sowie diverse Journalisten verschiedenster Printmedien runden die Rednerliste ab.

Damit möglichst kein “normaler” Bürger diese Politgespräche mitverfolgen kann, wurde der Eintrittspreis auf “bescheidene” CHF 590.00 pro Person festgesetzt, grosszügigerweise inklusive Unterlagen, Lunch und Apéro! Die aufgeführten selbstverfangenen und machtversessenen Politiker (Classe politique) möchten sich ja von der Bevölkerung (Wählern) abkapseln und keinesfalls deren Interessen wahrnehmen, die sie zu vertreten beanspruchen.

Interessantestes Podium wird sicherlich “Block 3 – Parlament und Bürger – Wie sagt das Parlament es seinem Volke?“. Spätestens jetzt zeigen sich die Parlamentarier in Hochform, wenn es darum geht, die Stimmbürger anzulügen wahrheitsgetreu zu informieren und politische Sachverhalte möglichst kompliziert einfach zu erklären.

Wenn Sie nun darauf brennen, diese abgehobenen Politiker unbedingt zu sehen, lockt der Veranstalter mit einem Spezialpreis für Frühentschlossene (bis 12.08.2006) von nur noch CHF 490.00 (Geiz ist geil!). Noch billiger wird es, wenn sich 3 und mehr Dumme Personen der gleichen Firma/Institution anmelden. Dann locken Rabatte bis zum Abwinken von 10%. See You In Bern!

Letzte Änderung: 28. März 2007 @ 23:51

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  • Grünschnabel
    19:42 am 27. Juli 2006 | Antworten 1

    Tatsächlich ein unsympathischer Anlass. Auch wenn es in dieser Schicht vermutlich schon immer Gespräche gegeben hat, einfach hat man das nicht an die grosse Glocke gehängt, und die theoretische Möglichkeit zuzuhören angeboten wurde. Der Vorwurf die Politiker seien aber allesamt ” selbstverfangen und machtversessen”, ist so allgemein vermutlich falsch, weil der Besuch solche Anlässe auch für die Kontaktpflege wichtig ist, die durchaus für die Durchsetzung inhaltlicher Ziele wichtig ist.

    Ausserdem wurde hier ein Argumentationsfehler gemacht, die beiden Aussagen die Parlamentarier würden das Volk belügen und dabei möglichst kompliziert sein: Will man jemanden tatsächlich belügen, dann muss man es so machen, dass der anderen wenigstens das Gefühl hat er habe es verstanden, also eben gerade NICHT möglich kompliziert, sonst glaubt man eher anderen Seiten. Aber villeicht wollte die FPS ja genau das sagen : Die Politiker würden uns anlügen, es aber zum Glück nicht besonders gut können

  • Mick
    13:34 am 23. September 2007 | Antworten 2

    HIER haben wir einen Anwärter auf den 1. Platz des grössten I…..n in Bundesbern: Herr BR Couchepin.

    Wer sich jetzt fragt weshalb, der lese nachfolgenden Artikel:

    http://www.blick.ch/news/schwe.....pole-72037

    Ein paar Zitate:

    So sieht die Realität (gemäss Inselspital) aus:

    “Kein Wunder, spricht das Inselspital von einer «alarmierenden Gewaltstudie». Vor allem am Wochenende landen immer mehr Personen auf der Notfallstation.”

    Ich denke, dass die Ärzte sehr gut beurteilen können, was sie an Vereletzten behandeln.

    Doch “Gesundheits-und Gewaltexperte” Couchepin sieht das natürlich gaaaaanz anders:

    “Ich gehe nicht davon aus, dass die Leute immer gewalttätiger werden», sagte der Gesundheits- und Innenminister. Als er selber noch jung gewesen und in den 50-er und 60-er Jahren am Samstagabend im Wallis in den Ausgang gegangen sei, habe es auch Gewalt gegeben.”

    “Er glaube nicht, dass Gewalt in Relativzahlen grösser sei. Es gebe vielleicht auch mehr Gewalt, weil die Bevölkerungsdichte zugenommen habe und somit die Wahrscheinlichkeit für Gewalt gestiegen sei.”

    Ja, genau, Herr Couchepin! Sie habe wenigstens etwas begriffen: Mit zunehmender Einwanderung hat die Gewalt zugenommen. Preisfrage: Woher stammt eine der grössten Einwanderungsgruppen? (Bin mal gespannt welcher Schlaumeier jetzt “Deutschland” sagt…)

    “Was wirklich neu und bedenklich sei, sei die willkürliche Gewalt, dass man von Fremden ohne Grund angegriffen werde. ”

    Bingo! Ich lege Wert auf die Betonung “Fremde”!!!
    Aber wieder einmal hat dieser intelligente Herr nicht den Mut ganz klar zu sagen: Von Fremden mit ausländischer, grossmehrheitlich jugoslavischer Herkunft.
    Aber was will man schon von einem Exponenten erwarten, der eine Partei vertritt, die sich höchstens dann zu Wort meldet, wenn es darum geht den Superreichen noch weniger Steuern abzunehmen….

  • Mick
    23:46 am 25. September 2007 | Antworten 3

    http://www.20min.ch/news/bern/story/29394264

    Hier muss Herr Jenni “ums verrecke” seinen Kopf gegen die “böse SVP” durchstieren! Ihm ist es scheinbar Wurst, was dann abgeht. Man kann die SVP mögen oder auch nicht, doch komischerweise sind es sehr selten bis nie die sog. “Rechten” die eine halbe Stadt zu Klump hauen. Und auch bei dieser Demo wird es wieder gewaltigen Sachschaden geben. Natürlich wird sich Herr Jenni danach rausreden, er habe das ja nicht verhindern können. Er ist kein Demokrat!!! Er will einfach nicht, dass eine Partei, die eine andere Auffassung als seine vertritt ungestört einen Anlass organisieren kann! Er kalkuliert dabei mit ein, dass es Gewalt gegen Personen und Sachen geben wird. Er erhofft sich wohl davon, dass er die andere Seite einschüchtern oder mundtot machen kann, denn welcher Familienvater will seine Familie, auch wenn diese gern hingehen würde, einem solchen Risiko aussetzen?

    DAS sind faschistische Methoden: Mit Gewalt Angst verbreiten, damit der politische Gegner weniger Zulauf hat und seine demokratischen Rechte nicht wahrnehmen kann!
    Herr Jennis Vorhaben ist selbst der SP und den Grünen zuviel, die damit offenbar nicht in direkte Verbindung gebracht werden wollen!!!

    Vielleicht sollte Herr Jenni mal ein wenig von seiner eigenen “Medizin” kosten und auch mal einen Pflasterstein oder einen Molotow abbekommen. Evtl. würde er es sich dann nochmals überlegen, ob er etwas anzetteln will, von dem man im Voraus weiss, dass es nicht gut rauskommt!

    Man stelle sich vor, die SVP oder die FPS würden sich so verhalten wie es Herr Jenni macht. Dieser Herr würde wieder rumbrüllen wie ein Löwe und würde sagen, wie undemokratisch das ist. Aber eben: In diesem Land wird mit zweierlei Mass gemessen-NOCH!